
Makuladegeneration in der Schweiz
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine der häufigsten Ursachen für Sehbehinderungen in der Schweiz.
Alter, genetische Faktoren, Umweltbedingungen und Lebensstil spielen eine Rolle. Da die Bevölkerung zunehmend altert, wird erwartet, dass die Zahl der Betroffenen in den kommenden Jahren weiter steigt.
Was ist die Makuladegeneration?
Die Makula, auch „gelber Fleck“ genannt, ist der zentrale Bereich der Netzhaut, der für scharfes Sehen verantwortlich ist. Bei einer Makuladegeneration kommt es zu einer fortschreitenden Schädigung dieses Bereichs, was zu verschwommenem oder verzerrtem Sehen führen kann. In fortgeschrittenen Stadien kann das zentrale Sehen ganz verloren gehen, was alltägliche Aktivitäten wie Lesen oder Autofahren erschwert.
Schätzungsweise 400.000 Menschen in der Schweiz leiden an einer AMD.
Risikofaktor sind vor allem die Genetik, Rauchen und die Ernährung. Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei der trockenen AMD noch keine verbreiteten.
Die Makuladegeneration stellt eine wachsende Herausforderung für das Schweizer Gesundheitssystem dar. Noch reichen die Kenntnisse nicht aus und machen die Forschung umso dringender.
Europastudie zur Früherkennung
Trotz des hohen Interesses an neuen Erkenntnissen und Heilmethoden gestaltet sich die Datensammlung zu diesem Thema als eine erhebliche Herausforderung. Denn die bislang gesammelten Daten stammen meist aus Augenkliniken – Einrichtungen, in denen Patient*innen schon oft fortgeschrittene Veränderungen an ihren Augen haben. Doch für die Forschung sind gerade die Menschen wichtig, die noch keine Symptome wahrnehmen, aber möglicherweise bereits frühzeitig von einer Makuladegeneration betroffen sind.
Hier setzt die Europastudie zur Früherkennung von Makuladegenerationen an, an der Sie sich nun aktiv beteiligen können. Die Bedeutung dieser Studie für die Forschung und für die frühzeitige Diagnose ist nicht zu unterschätzen. Und dabei spielen Optometristen eine zentrale Rolle.Als Teil des Gesundheitswesens werden sie zunehmend zu ersten Ansprechpartnern in Fragen der Augengesundheit – vor allem, wenn es darum geht, frühzeitig Auffälligkeiten zu erkennen.
Optometrie – Ein Schlüssel zur frühzeitigen Diagnose
Bei Iseli Optik sind wir stolz darauf, seit Jahren als fachlich hochqualifiziertes Optik-Fachgeschäft nicht nur Brillen und Kontaktlinsen anzubieten, sondern auch Gesundheitsüberprüfungen der Augen durchzuführen. Seit 2020 gehört die Optometrie offiziell zu den Gesundheitsberufen, und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Optometristen als erste Anlaufstelle in der Augengesundheit. Dies zeigt, wie wichtig es ist, den Fokus auf Prävention und Früherkennung zu legen – und genau hier kommen wir ins Spiel.



